Skip to the content

Wie könnten Pfandsysteme in Zukunft aussehen?

Shelves filled with sorted beverage cartons prepared for recycling.

Der Europäische Rechnungshof hat ein Papier veröffentlicht, in dem vorgeschlagen wird, dass die gesetzlich vorgeschriebene Einführung von Pfandsystemen für PET‑Getränkebehälter in jedem EU‑Mitgliedstaat ein entscheidendes Instrument sein könnte, um die von der Einwegkunststoff‑Richtlinie festgelegten Mindestsammelquoten zu erreichen (77 % bis 2025 und 90 % bis 2029).

Das Beratungsunternehmen McKinsey behauptet, dass bis 2050 nahezu 60 Prozent der Kunststoffproduktion auf Recycling und Wiederverwendung von Kunststoffen basieren könnten.

Besser gestaltete und gut funktionierende Pfandsysteme könnten ohne Zweifel dazu beitragen, die Recyclingquoten für sekundäre Rohstoffe aus der alkoholfreien Getränkeindustrie deutlich zu verbessern. Deshalb haben NMWE (Natural Mineral Waters Europe) und UNESDA (Union of European Soft Drinks Associations) einen Katalog von sechs grundlegenden Gestaltungskriterien vorgeschlagen, die die Effizienz von Pfandsystemen bei ihrer Einführung in den EU‑Mitgliedstaaten erhöhen sollen.

Südkorea, eines der weltweit innovativsten Länder im Bereich Recycling, hat sogar ein Pfandsystem für Kaffeebecher und Take‑away‑Essensverpackungen eingeführt. Das südkoreanische Umweltministerium erklärt, dass das neue System die CO₂‑Emissionen um 66 % senken und jährlich 36 Millionen US‑Dollar einsparen soll. Einige europäische Länder, wie das Vereinigte Königreich, erwägen sogar, neben Plastik, Glas und Aluminium auch Kartonverpackungen wie Tetra Pak in ihre Pfandsysteme aufzunehmen.

Foto: The Korea Times

Do you like this content? Share it with others.

Smart Waste Newsletter

Erhalten Sie monatliche Updates von unserem Unternehmen und aus der Welt der Abfallwirtschaft!